Bands aufnehmen, eigene Songs produzieren oder Live-Sound mischen:
Der Weg zum professionellen Audio Engineer kann ganz unterschiedlich aussehen.
In diesem Video zeigen wir dir, welche beruflichen Möglichkeiten die Welt der Tontechnik bietet und wie du dich Schritt für Schritt weiterentwickelst, um den Traum von einer Karriere in der Audio-Branche zu realisieren.
Du träumst von einer Zukunft in der Audio-Branche?
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Video-Transkript
Wie wird man eigentlich Audio Engineer?
Darauf gibt es nicht die eine Antwort, sondern viele verschiedene Wege zum Ziel. Aus eigener Erfahrung von Engineers und Producern in meinem Umfeld und unseren HOFA-College Fernschulteilnehmenden weiß ich, dranzubleiben und die eigenen Träume zu verfolgen, hat sich am Ende noch immer gelohnt und bringt vor allem eine Menge Spaß und schöne Erfahrungen mit sich. In diesem Video möchte ich dir die wichtigsten Schritte für deinen Weg in die Audiowelt zeigen und dir dabei auch ein paar Tipps und Erfahrungswerte mit auf den Weg geben.
Was macht eigentlich ein Audio Engineer?
Audio Engineer ist ein Sammelbegriff für ganz viele Möglichkeiten und Berufe. Du realisierst deine eigene Musik, hilfst Künstlern bei der Umsetzung ihrer Musik und feilst mit ihnen am Recording und Mixing sowie Postproduktion bis zum stolzen Endergebnis. Du sorgst dafür, dass Konzertbesucher den Abend mit ihrer Lieblingsband genießen können, weil du den Sound formst. Hier verbindet sich Leidenschaft mit Technik und Verantwortung und es muss gar nicht hauptberuflich sein.
Vielleicht willst du auch einfach nur deine eigenen Aufnahmen und Mixes auf ein richtig gutes Level bringen oder die Songs deiner Band produzieren neben dem Job. Wenn du gern eigenständig arbeitest, dann experimentiere an eigenen Projekten und probier dich aus bei der Entwicklung deines eigenen Sounds. Egal, ob DJ, Singer, Songwriter oder passionierter Sounddesigner, du wirst wachsen und dabei eine Menge Spaß haben.
Wenn du dich für Konzerte und Festivals interessierst und dich die Technik dahinter fasziniert sowie der Job des Engineers am FOH, sammle Erfahrung in der Veranstaltungstechnik und mische am Wochenende befreundete Bands ab. Du knüpfst Kontakte, sammelst Erfahrung und bekommst vielleicht die Gelegenheit, eine deiner Lieblingsbands live abzumischen oder sogar auf Tour zu begleiten.
Wenn du in einer Band spielst, kannst du mehr aus deinen Kompositionen machen und mit ausreichend Zeit euren eigenen Sound formen, ohne unter Zeitdruck für viel Geld in großen Studios Kompromisse eingehen zu müssen. Und da spreche ich aus eigener Erfahrung, denn das war auch mein Weg als überwiegend autodidaktisch geprägter Musiker, Komponist, Engineer und Producer.
Ich hätte mir viel Zeit ersparen können, hätte ich die technischen Grundlagen und fachlichen Skills strukturiert und begleitet gelernt und statt am Anfang mit Trial and Error und einigen Sound-Mysterien über Umwege zu gehen. Die Musikbranche verzeichnet wachsende Umsätze und die Chancen warten an jeder Ecke.
Was ich in meiner Laufbahn immer wieder gemerkt habe: Wissen ist wichtiger als teure Technik. Natürlich ist teures und hochwertiges Equipment eine feine Sache, aber was nützt es dir, wenn du teure Farben und Pinsel zum Malen eines Bildes hast, aber nicht weißt, wie du anfängst? Oder dir die Praxis und Maltechnik fehlt.
Im Umkehrschluss wird ein versierter Maler auch ein schönes Resultat mit Papier und Kugelschreiber erzielen. Wenn du weißt, mit welchen fachlich fundierten Methoden du einen Sound kreierst oder eine bestimmte Wirkung im Mix erzielst, dann spielen die Hersteller des EQs oder das fehlende Vintage-Hallplugin möglicherweise eine untergeordnete Rolle. Du wirst dir zu helfen wissen und auch da spreche ich aus eigener Erfahrung.
Ich habe mal Drums aufgenommen, hatte aber nicht genug Mikros und hätte gern noch ein Mikro mit Kugelcharakteristik für ein Raumsignal zur Verfügung gehabt. In einer Schublade hatte ich noch ein ausgemustertes SM57, das ich kurzerhand an den Seitenauslässen abgeklebt habe, was bewirkt, dass der Schall aus allen Richtungen aufgenommen wird. So bekam ich mein Raumsignal und hatte ein nettes Workaround.
Viel besser klappt’s natürlich, wenn du in einem Umfeld Profis hast, denen du über die Schulter schauen oder die du fragen kannst. Oder du nutzt ein modulares Ausbildungsprogramm mit möglichst hohem Praxisbezug, dem du wirklich vertrauen kannst.
Schnell wirst du feststellen, das spart eine Menge Zeit, gerade auch, wenn es darum geht, dich in neuen Gebieten weiterzubilden oder mit neuen Trends in der Tontechnik auseinanderzusetzen.
Praxis ist im Producing und Engineering extrem wichtig. Um wirklich gute Skills zu entwickeln, solltest du selbst mischen, aufnehmen und produzieren und das möglichst regelmäßig an echten Projekten. Feedback ist dabei das A&O, wenn man besser werden will, von Freunden, Kollegen, anderen Musikern und Producern und von Profis, die ihren Weg in der Audiobranche schon gegangen sind.
Und der Spaß kommt von allein. Egal, ob du befreundete Musiker aufnimmst, zusammen einen Track schraubst oder bei Collabs Erfahrung und Meinung austauschst.
#19 Zollgespräche.
Wenn du dann das Wissen, die Übung, vielleicht sogar Zertifikat hast, die dein Können beweisen, ist es an der Zeit, deine gesetzten Ziele anzugehen.
Dabei solltest du ehrlich zu dir selbst sein und eine Richtung wählen, die dich interessiert und die dir wirklich liegt. Schau dich nach Jobmöglichkeiten um in der Tontechnik und Veranstaltungsbranche, Radio, Fernsehen, Tonstudios, bei Gamingherstellern, dem Industriesounddesign, Hörspielproduktion, Podcasting oder Synchronstudios.
Vielleicht startest du mit einem Praktikum und nutzt deine Gelegenheit, dich einzubringen und dich zu entwickeln. Oder du machst dich selbstständig und verwirklichst deine eigenen Ideen.
Als Audio Engineer sind auch deine Softskills wichtig, denn du wirst oft mit Menschen arbeiten, die du nicht kennst, mit ihnen fachlich kommunizieren und kreative Inhalte technisch umsetzen. Das Wichtigste ist, am Ball zu bleiben, damit du dich entwickeln und besser werden kannst.
Mein Fazit: Wenn du davon träumst, in der Musik- und Tontechnikbranche erfolgreich zu sein, ist eine gute Ausbildung zum Audio Engineer der wichtigste Schritt. Wir beim HOFA-College haben mittlerweile tausende Menschen auf ihrem Weg in die professionelle Musikproduktion begleitet und wissen, worauf es ankommt:
Know-how statt ewigem Ausprobieren, üben mit echtem Profi-Feedback, gut strukturiertes und flexibles Lernen und eine große Community zum Austausch. Das beschreibt ziemlich genau, wie HOFA-College funktioniert.
In den Kursen erwarten dich praxisbezogene Inhalte und Aufgaben in den Bereichen Recording, Producing, Editing, Mixing und Mastering bis hin zu Sounddesign, Filmton, 3D Audio und Musikbusiness. Und das Ganze begleitet durch Feedback und Support von unseren Tutoren.
Unsere Absolventinnen und Absolventen setzen ihr Wissen in den unterschiedlichsten Bereichen ihrer Karrieren ein. Auf hofa-college.de findest du weitere Informationen und deinen Einstieg in unsere Kurse.
Mich würde interessieren, in welche Richtung soll dein Weg gehen: Studio, Live, Mastering, Postproduktion? Schreib es in die Kommentare.
Ich hoffe, das Video hat dich inspiriert und du schaust mal auf unserer Webseite rein.
Viel Erfolg und bis bald.


